ZITATESAMMLUNG
zum
Thema Tierschutz & Tierrechte
Je mehr der finstere Nebel menschlicher
Unkenntnis und Überlegung, der uns bisher das Seelenleben der Tiere verhüllte,
der aufklärenden Erfahrung weichen muss, umso mehr offenbart sich der tiefe
Sinn des Wortes im Buch des Predigers: „Die Menschenkinder haben ihr Los und
das Tier hat sein Los und beider Los ist dasselbe. Wie das eine stirbt, stirbt
das andere auch. Sie haben einen Geist und der Mensch hat vor dem Tiere nichts
voraus.“
„Die Tiere
sind bewundernswerte Bücher, in die der Schöpfer die auffallendsten Züge seiner
unbeschränkten Intelligenz gesammelt hat.“
„Was sind wir denn ohne Tiere? Kein Tag
ohne Gemeinschaft mit der Kreatur. Was hat es für einen Zweck, wenn es noch
Christen gibt, die ihren Menschenstammbaum von aller Naturverwandtschaft
freihalten möchten? Sie gleichen jenen verschrobenen Adligen von einstmals, die
nicht von Adam abstammen wollten, weil auch ihre Ochsenknechte von ihm
herrühren.“
„Für einen guten und edlen Menschen ist
nicht nur die Liebe des Nächsten eine heilige Pflicht, sondern auch die
Barmherzigkeit gegen die vernunftlosen Geschöpfe.“
„Es gibt keine wahrhaft gute Erziehung,
es gibt kein wahrhaft gutes Herz ohne Mitleid mit den Tieren.“
„Der untrüglichste Gradmesser für die
Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere
betrachten und behandeln.“
„Gerechter Himmel! Aus wie vielen
Marterstunden der Tiere lötet der Mensch eine einzige Festminute der Zunge
zusammen.“
„Möge das Andenken dessen vergehen, der
zuerst einen Unterschied zwischen dem, was gerecht und dem, was nützlich ist,
erfand.“
„Die
Tierquäler stellen die tüchtigsten Rekruten zu des Teufels Linienregiment.“
„Grausamkeit gegen die Tiere ist eine
der kennzeichnendsten Laster eines niedrigen und unedlen Volkes. Wo man ihrer
gewahr wird, ist es ein sicheres Zeichen der Unwissenheit und Roheit, welche
selbst durch alle äußeren Zeichen der Pracht nicht verdrängt werden kann.“
A.v. Humboldt
„Zur Moralität welches Menschen werdet ihr
mehr Vertrauen haben im Unglück… desjenigen, der die geknebelten Tiere befreit,
oder desjenigen, der sie knebelt, um sie zu foltern?“
„Wahrhaft sittlich ist der Mensch nur, wenn
er der Nötigung gehorcht, allem Leben, dem er beistehen kann, zu helfen und
sich scheut, irgend etwas Lebendigem Schaden zu tun. Er fragt nicht, inwiefern
dieses oder jenes Leben als wertvoll Anteil verdient oder auch nicht, ob und
inwieweit es empfindungsfähig ist. Das Leben als solches ist ihm heilig [...].“
„Wage es, weise zu sein! Höre auf, Tiere zu
töten! Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt, gleicht einem Bauern,
der darauf wartet, dass der Fluss versiegt, ehe er ihn überquert.“
„Weh dem Menschen, wenn auch nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.“
„Ganze
Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste
und Verdienste an uns Menschen zu vergelten.“
Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen
Schutz vor Grausamkeit.“
Mahatma Gandhi
„Was die einzelnen Menschen angeht, dachte ich mir, daß Gott sie herausgriffen hat und daß sie selbst (daraus) erkennen müssen, daß sie eigentlich Tiere sind. Denn jeder Mensch unterliegt dem Geschick, und auch die Tiere unterliegen dem Geschick. Sie haben ein und dasselbe Geschick. Wie diese sterben, so sterben jene. Beide haben ein und denselben Atem. Einen Vorteil des Menschen gegenüber dem Tier gibt es da nicht. Beide sind Windhauch. Beide sind aus Staub entstanden, beide kehren zum Staub zurück."
Das Buch Kohelet 3, 18 - 20
„Um einmal dem ängstlichen
Harren der Kreatur auf die Offenbarung der Söhne Gottes mit einer für die Tiere
spürbaren Gesinnungsänderung und Tat zu Hilfe zu kommen, genügt kein
Christentum herkömmlicher Art! Das Christentum hat hier total versagt und es
will auch versagen. Denn die schwarze Kunst der Theologen ist die ethische
Entschärfung des Evangeliums. Sie reden vom ethischen und perfektionistischen
Mißverständnis des Evangeliums von der neuen Kreatur. Da bei ihnen alles beim
alten bleiben soll, auch die Herrschaft des Teufels in der Natur und in der
Geschichte, kann weder das Reich Gottes noch die Offenbarung der Söhne Gottes
durch sie näher herbeikommen. Dieses Christentum sind wir restlos satt!“
C.A. Skriver: "Der Verrat der Kirchen an den
Tieren"
Im Iran bestätigt
Zarathustra in einer seiner Gathas, dass diejenigen, die für die Tiere sorgen,
ohne sich von dem „gemetzelten und zerstückelten Fleisch“ zu ernähren, den
heiligen Geist und die Wahrheit gewinnen. Er sagte auch. „Wer ein Tier tötet,
tötet seine eigene Seele!“
Buddha bittet um Daya
(Mitgefühl) auch für die Tiere. Er verbietet, wie auch Zarathustra, die
Tieropfer: „Statt die Tiere zu opfern, lasst sie frei. Lasst sie nach Gras,
Wasser und dem Schmeicheln des Windes suchen. Die Tiere, die ihr tötet, haben
euch Milch und Wolle geschenkt. Sie haben ihr Vertrauen in eure Hände gelegt,
die ihnen jetzt die Kehlen durchschneiden. Einmal sah er ein Lamm, das von
einem Stein verletzt worden war und nicht mehr Schritt mit der Herde halten
konnte. Er nahm es in seine Arme und sagte: „Arme Mutter mit wolligem Fell,
wohin du auch gehst, will ich dir dein Kleines bringen. Es ist besser, das
Leiden eines Tieres zu verhindern, als sich hinzusetzen und über die Übel des
Universums nachzudenken oder mit den Priestern zu beten.“
„Sei sanft und mildtätig
zu allen Geschöpfen, die die göttliche Heiligkeit in diese Welt gesandt hat.
Füge niemandem Schmerzen zu, schlage kein Tier.“
Sepher Chassidim
„Wir sollten zweifellos
sehr gut zu den Tieren sein, aus zahlreichen Gründen; aber vor allem, weil sie
den gleichen Ursprung haben wie wir. Die Seelen der Heiligen sind von höchster
Güte, und diese Güte erstreckt sich auch auf die Tiere.“
Hl. Johannes Chrysostomos
„Eine gute Tat an einem
Tier ist genauso verdienstvoll wie eine gute Tat an einem Menschen, während
eine grausame Handlung an einem Tier genauso schlimm ist wie eine grausame
Handlung an einem Menschen. Wer immer auch freundlich zu den Geschöpfen Gottes
ist, ist freundlich zu sich selbst.“
Mohammed
„Schau diesen armen
streunenden Hund an. Rufe ihn, gib ihm ein bisschen von deiner Wegzehrung ab,
streichle ihn. Der Herr hat ihn geschickt, damit du einem seiner Geschöpfe, das
so verlassen ist, etwas Gutes tun kannst.“
Hl. Don Bosco
„Gut
ist, Leben erhalten und Leben fördern, böse ist, Leben vernichten und Leben
hemmen.“
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