ZITATESAMMLUNG

zum Thema Tierschutz & Tierrechte


 

Je mehr der finstere Nebel menschlicher Unkenntnis und Überlegung, der uns bisher das Seelenleben der Tiere verhüllte, der aufklärenden Erfahrung weichen muss, umso mehr offenbart sich der tiefe Sinn des Wortes im Buch des Predigers: „Die Menschenkinder haben ihr Los und das Tier hat sein Los und beider Los ist dasselbe. Wie das eine stirbt, stirbt das andere auch. Sie haben einen Geist und der Mensch hat vor dem Tiere nichts voraus.“

Sprüche Salomonis III., 19 und 20

 

„Die Tiere sind bewundernswerte Bücher, in die der Schöpfer die auffallendsten Züge seiner unbeschränkten Intelligenz gesammelt hat.“

 Charles de Bonnet, Theologe in Genf

 

„Was sind wir denn ohne Tiere? Kein Tag ohne Gemeinschaft mit der Kreatur. Was hat es für einen Zweck, wenn es noch Christen gibt, die ihren Menschenstammbaum von aller Naturverwandtschaft freihalten möchten? Sie gleichen jenen verschrobenen Adligen von einstmals, die nicht von Adam abstammen wollten, weil auch ihre Ochsenknechte von ihm herrühren.“

 Pastor Friedrich Naumann, „Gotteshilfe“

 

„Für einen guten und edlen Menschen ist nicht nur die Liebe des Nächsten eine heilige Pflicht, sondern auch die Barmherzigkeit gegen die vernunftlosen Geschöpfe.“            

 Newton

 

„Es gibt keine wahrhaft gute Erziehung, es gibt kein wahrhaft gutes Herz ohne Mitleid mit den Tieren.“

 Lord Erskine

 

„Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere betrachten und behandeln.“

 Berthold Auerbach

 

„Gerechter Himmel! Aus wie vielen Marterstunden der Tiere lötet der Mensch eine einzige Festminute der Zunge zusammen.“

 Jean Paul

 

„Möge das Andenken dessen vergehen, der zuerst einen Unterschied zwischen dem, was gerecht und dem, was nützlich ist, erfand.“

 Sokrates

 

„Die Tierquäler stellen die tüchtigsten Rekruten zu des Teufels Linienregiment.“

 Carlyle



Grausamkeit gegen die Tiere ist eine der kennzeichnendsten Laster eines niedrigen und unedlen Volkes. Wo man ihrer gewahr wird, ist es ein sicheres Zeichen der Unwissenheit und Roheit, welche selbst durch alle äußeren Zeichen der Pracht nicht verdrängt werden kann.

A.v. Humboldt



„Zur Moralität welches Menschen werdet ihr mehr Vertrauen haben im Unglück… desjenigen, der die geknebelten Tiere befreit, oder desjenigen, der sie knebelt, um sie zu foltern?“

 Richard Wagner



„Wahrhaft sittlich ist der Mensch nur, wenn er der Nötigung gehorcht, allem Leben, dem er beistehen kann, zu helfen und sich scheut, irgend etwas Lebendigem Schaden zu tun. Er fragt nicht, inwiefern dieses oder jenes Leben als wertvoll Anteil verdient oder auch nicht, ob und inwieweit es empfindungsfähig ist. Das Leben als solches ist ihm heilig [...].“

 Albert Schweitzer



„Wage es, weise zu sein! Höre auf, Tiere zu töten! Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt, gleicht einem Bauern, der darauf wartet, dass der Fluss versiegt, ehe er ihn überquert.“

 Horaz (65 – 8 v. Chr.), römischer Dichter



„Weh dem Menschen, wenn auch nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.“

„Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns Menschen zu vergelten.“

 Christian Morgenstern



„Und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder.“

 Leonardo da Vinci



 „Es sind auf nichts basierende Redensarten, welche davon sprechen, dass beim Menschen ein Schmerz größer sein kann als beim Tier. Der Schmerz ist beim Tier ein viel tieferer und viel mehr seelenerfüllend, als es beim leiblichen Schmerz des Menschen der Fall sein kann. Der Schmerz des Tieres ist mit dem des Kindes zu vergleichen. Die Vivisektion ist zu verurteilen wie eine Mordtat oder eine Tortur an einem Unschuldigen.“  

Rudolf Steiner


 Für mich ist das Leben eines Lamms nicht weniger wertvoll als das Leben eines Menschen. Ich würde niemals um des menschlichen Körpers willen einem Lamm das Leben nehmen wollen.
Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor Grausamkeit.

Mahatma Gandhi

 

„Was die einzelnen Menschen angeht, dachte ich mir, daß Gott sie herausgriffen hat und daß sie selbst (daraus) erkennen müssen, daß sie eigentlich Tiere sind. Denn jeder Mensch unterliegt dem Geschick, und auch die Tiere unterliegen dem Geschick. Sie haben ein und dasselbe Geschick. Wie diese sterben, so sterben jene. Beide haben ein und denselben Atem. Einen Vorteil des Menschen gegenüber dem Tier gibt es da nicht. Beide sind Windhauch. Beide sind aus Staub entstanden, beide kehren zum Staub zurück."

Das Buch Kohelet 3, 18 - 20


„Um einmal dem ängstlichen Harren der Kreatur auf die Offenbarung der Söhne Gottes mit einer für die Tiere spürbaren Gesinnungsänderung und Tat zu Hilfe zu kommen, genügt kein Christentum herkömmlicher Art! Das Christentum hat hier total versagt und es will auch versagen. Denn die schwarze Kunst der Theologen ist die ethische Entschärfung des Evangeliums. Sie reden vom ethischen und perfektionistischen Mißverständnis des Evangeliums von der neuen Kreatur. Da bei ihnen alles beim alten bleiben soll, auch die Herrschaft des Teufels in der Natur und in der Geschichte, kann weder das Reich Gottes noch die Offenbarung der Söhne Gottes durch sie näher herbeikommen. Dieses Christentum sind wir restlos satt!“

 
C.A. Skriver: "Der Verrat der Kirchen an den Tieren"

 

Im Iran bestätigt Zarathustra in einer seiner Gathas, dass diejenigen, die für die Tiere sorgen, ohne sich von dem „gemetzelten und zerstückelten Fleisch“ zu ernähren, den heiligen Geist und die Wahrheit gewinnen. Er sagte auch. „Wer ein Tier tötet, tötet seine eigene Seele!“

 

Buddha bittet um Daya (Mitgefühl) auch für die Tiere. Er verbietet, wie auch Zarathustra, die Tieropfer: „Statt die Tiere zu opfern, lasst sie frei. Lasst sie nach Gras, Wasser und dem Schmeicheln des Windes suchen. Die Tiere, die ihr tötet, haben euch Milch und Wolle geschenkt. Sie haben ihr Vertrauen in eure Hände gelegt, die ihnen jetzt die Kehlen durchschneiden. Einmal sah er ein Lamm, das von einem Stein verletzt worden war und nicht mehr Schritt mit der Herde halten konnte. Er nahm es in seine Arme und sagte: „Arme Mutter mit wolligem Fell, wohin du auch gehst, will ich dir dein Kleines bringen. Es ist besser, das Leiden eines Tieres zu verhindern, als sich hinzusetzen und über die Übel des Universums nachzudenken oder mit den Priestern zu beten.“

 

„Sei sanft und mildtätig zu allen Geschöpfen, die die göttliche Heiligkeit in diese Welt gesandt hat. Füge niemandem Schmerzen zu, schlage kein Tier.“

Sepher Chassidim

 

„Wir sollten zweifellos sehr gut zu den Tieren sein, aus zahlreichen Gründen; aber vor allem, weil sie den gleichen Ursprung haben wie wir. Die Seelen der Heiligen sind von höchster Güte, und diese Güte erstreckt sich auch auf die Tiere.“

Hl. Johannes Chrysostomos

 

„Eine gute Tat an einem Tier ist genauso verdienstvoll wie eine gute Tat an einem Menschen, während eine grausame Handlung an einem Tier genauso schlimm ist wie eine grausame Handlung an einem Menschen. Wer immer auch freundlich zu den Geschöpfen Gottes ist, ist freundlich zu sich selbst.“

Mohammed

 

„Schau diesen armen streunenden Hund an. Rufe ihn, gib ihm ein bisschen von deiner Wegzehrung ab, streichle ihn. Der Herr hat ihn geschickt, damit du einem seiner Geschöpfe, das so verlassen ist, etwas Gutes tun kannst.“

Hl. Don Bosco



„Gut ist, Leben erhalten und Leben fördern, böse ist, Leben vernichten und Leben hemmen.“

 Albert Schweitzer

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